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Speedflying - im Rausch der Geschwindigkeit

Speedflying - im Rausch der Geschwindigkeit

Speedflying verleiht Skifahrern Flügel!

Im wahrsten Sinne des Wortes „im Fluge“ erobert derzeit ein neuer Wintersport aus Frankreich die Ostalpen: Speedflying – eine explosive Mischung aus Skifahren, Gleitschirmfliegen und Kitesurfen. Das Elixier hat Suchtpotenzial: Denn mit Ski an den Füßen und einem kleinen Spezialschirm über dem Kopf fliegen selbst ganz normale Skifahrer weiter als Sven Hannawald.

Beim Speedflying verlieren selbst normale Skifahrer den Boden unter den Füßen: Je nach Könnensstufe und Einsatz der Steuerleinen gleitet, carvt oder schwebt der Pilot - beziehungsweise Fahrer - mit einem winzigen Gleitschirm sanft über Pisten und Tiefschneehänge, während Profis die nur 10 bis 14 Quadratmeter „großen“ Schirme nutzen, um steilste Couloirs mit atemberaubendem Tempo hinunterzusurfen. Der Speedflyer bietet ihnen dabei die Gewissheit, gefahrlos über Steilstufen und Hindernisse hinweg segeln zu können, um das Spektakel im nächsten Hang oder der nächsten Rinne fortzusetzen.



Die spinnen, die Gallier!

Wie die meisten verrückten Sportarten stammt Speedflying ursprünglich aus Frankreich. In großen Ski-Destinationen wie Les Arcs wurden dort bereits vor einigen Jahren Fallschirmspringer gesichtet, die mit herkömmlichen Sprungfallschirmen aus Fallschirmseide auf der Piste herumfuhren und den Auftrieb der Schirme für weiche Landungen nach Sprüngen über Kuppen und Hindernisse nutzten.

Speedflying - im Rausch der Geschwindigkeit

Im vergangenen Winter nahm sich nun ein renommierter Gleitschirm-Hersteller dem Wunsch seiner Testpiloten an, einen modernen Schirm für die ultimative Wintersportart zu entwickeln. Das neue Produkt sollte ihre Hobbies wie Freeride- und Freestyle-Skifahren, Kitesurfen, BASE-Jumpen - und natürlich Gleitschirmfliegen - zu einer völlig neuen Synthese verbinden. Aus der Feder des Koreaners Gin Seok Song, dessen Marke „Gin Gliders“ bereits einige der erfolgreichsten Gleitschirme produziert hatte, entstand schließlich ein Schirm, der nicht nur furchtlose Outdoor-Freaks begeistert, sondern auch gewöhnlichen Skifahrern ermöglicht, mit den Brettern unter den Füßen für ein paar Sekunden völlig schwerelos vom Boden abzuheben.

Im Gegensatz zum Gleitschirmfliegen sucht der Fahrer beim Speedflying den Bodenkontakt. Deshalb ist Speedflying eigentlich mehr mit dem Skifahren verwandt als mit dem Flugsport. Vom Snowkiten wiederum stammen Dynamik und die Möglichkeit radikaler Manöver. Speedflying-Profis ziehen wie Extrem-Skifahrer Linien durch den Tiefschnee, können aber dank der Auftriebskraft des Schirms sogar über turmhohe Klippen springen, ohne Verletzungen zu riskieren.
 

Was in Videos gefährlich aussieht, kann aber auch ganz zahm ausgeübt werden. Anfänger erlernen Speedflying auf flachen Pisten gefahrlos, indem sie mit dem Schirm über dem Kopf zunächst einfache Kurven fahren und kleine Hindernisse als „Sprungbrett“ nutzen. Dabei dient der Speedflyer, dessen Leistung theoretisch groß genug ist, um vom Berg bis hinunter ins Tal zu fliegen, als auftriebserzeugendes Segel. Während der Lernphase werden Hangneigung, Schräglage und Geschwindigkeit immer weiter gesteigert - bis die Speedflying-Novizen auch steilste Hänge befahren können.

Speedflying Video

Speedflying Video
(WMV-Datei: 6,98 MB)

Um den Kontakt zm Boden halten zu können, ist der Schirm extrem schnell getrimmt. Mit der Bremsleinenstellung „Hände hoch“, düst der Fahrer mit bis zu 70 km/h durch den Schnee. Zieht er die Bremsleinen herunter, verringert sich die Geschwindigkeit auf etwa 35 km/h, gleichzeitig erhöht sich der Auftrieb und der Gleitwinkel wächst von 1:1 auf etwa 1:3 - das heißt, das der Pilot bei drei Meter Flugstrecke nur noch einen Meter Höhe verliert. Dies kann der Fahrer nutzen, um sich auf Hindernissen und Bodenwellen „abzudrücken“ und sanft davon zu schweben - oder zu „speeden“. Denn die Dynamik einer scharfen Kurve lässt sich in eine mehrere hundert Meter lange Schwebephase umsetzen. Während „normale“ Skifahrer die Flugphase als einzigartiges Erlebnis genießen, ist der Reiz für Freerider bisher als unbefahrbar eingestufte Hänge mit hohen Cliffs durchfahren - oder besser durchfliegen - zu können.

Speedflying - im Rausch der Geschwindigkeit

Während im Speedflying-Mutterland Frankreich und der Schweiz und bereits Kurse angeboten werden, steckt der Sport in Deutschland und Österreich allerdings noch in den Kinderschuhen. Der kürzlich gegründete „Deutsch-Österreichische Speedflying-Verband“ DÖSV will aber noch vor den ersten Schneefällen dafür sorgen, dass auch hierzulande die rechtlichen Grundlagen für den Sport geschaffen werden. Wer sich schon immer den Traum vom Fliegen erfüllen wollte, für den könnte Speedflying dann ein leichter und preisgünstiger Einstieg werden: Eine vollständige Ausrüstung bestehend aus Schirm, Rucksack mit integriertem Gurtzeug und Schnellpacksack wiegt nur drei Kilo und soll etwa 1500,- Euro kosten.

FlyforFun ist Gründungsmitglied des neuen deutsch-österreichischen speedflying-Verbandes DÖSV: lesen Sie hierzu die aktuelle Meldung des DHV

In Kürze finden Sie hier unser Material- und Ausbildungsprogramm “Speedflying”!

News:

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im Winter 2007/2008

Speedflying am Mölltahler Gletscher: Galerie 1

Speedflying am Mölltahler Gletscher: Galerie 2

Speedflying in Les Arcs, Frankreich

Speedflying am
Mölltaler Gletscher

Galerie 1

Speedflying am
Mölltaler Gletscher

Galerie 2

Speedflying in
Les Arcs, Frankreich

Galerie 3

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© FLYforFUN, Michael Engelhardt